Ziel des Programms ist es, Strategien und Konzepte zu entwickeln, um diese Fächer weiter zu stärken. Die Universität strebt damit eine nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre an, um das große Potenzial der Geistes- und Sozialwissenschaften in Mainz noch weiter zu entwickeln und nutzbar zu machen.
Die geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verfügen über eine große Bandbreite. Das Spektrum umfasst rund 50 geistes-, sozial-, sprach- und kulturwissenschaftliche Fächer mit über 110 Studiengängen, die zusammen mit den beiden Theologien sowie den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in insgesamt sechs Fachbereichen organisiert sind. Gut 700 (663 ohne Drittmittelpersonal) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lehren und forschen in deren Instituten und betreuen dort insgesamt 22.678 Studierende. Viele dieser Fächer sind daher durch eine hohe Lehrnachfrage geprägt. Das spricht einerseits für die Attraktivität der Studiengänge, führt andererseits aber auch zu einer großen Belastung im Bereich der Lehre und damit zu geringeren Freiräumen für die Forschung. Hier möchte das Projekt "Pro Geistes- und Sozialwissenschaften" ansetzten.
Beauftragte des Präsidenten für das Projekt "Pro Geistes- und Sozialwissenschaften" ist Univ.-Prof. Dr. Mechthild Dreyer.